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E-Privacy-Verordnung: Einspruch, lieber VDZ!

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Der VDZ teilt mir in einem Newsletter mit:
„es ist verrückt: Die E-Privacy-Verordnung wird die stärken, die am rücksichtlosesten mit Daten umgehen, die marktbeherrschenden Login-Giganten aus dem Silicon Valley: Allen voran Facebook wird nebenbei in seiner Dominanz gegenüber allen anderen Marktteilnehmern gestärkt“, sagt VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann in seinem Interview mit promedia und betont den Korrekturbedarf gegenüber der EU-Kommission. „Ansonsten werden irreversible Schäden für die Zukunft der freien Presse im EU-Recht festgeschrieben.“ Lesen Sie das Interview im Newsletter.   

Nein! Einspruch:

Es wird die schwächen, die sich aus Unkenntnis einem sinistren Ad-Tech-Monster ausgeliefert haben, in welchem Nutzer ohne irgendeine Einwilligung rücksichtslos ausgespäht, verfolgt, an Dritte vermarktet und mit Malware belästigt werden, und das die Kunden der klassischen Medien dazu zwingt, sich massenhaft mit Anti-Tracking, Adblockern, Inhalteblockern und selbstgewählter Abstinenz zu verteidigen.

Irreversible Schäden werden denjenigen entstehen, die unfähig sind, ihre Geschäftsmodelle in den neuen digitalen Kanälen kundenfreundlich (und nun gesetzeskonform) zu transformieren und es versäumen, selbst faire Log-in-Modelle anbieten, in denen ein akzeptierter Tausch von geschützten Daten oder Geld gegen relevante Inhalte stattfindet.

Es ist verrückt, diejenigen anzuklagen, denen das gelungen ist.

Schöne Grüße!
Helmut Müller