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Der Unterschied zwischen Digitalisierung und Business Disruption

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Der Schweizer Kollege Alain Veuve hat einen Artikel zu den Themen Digitalisierung und Business-Disruption veröffentlicht, der mir aus der Seele spricht und den ich hier teilen und zusammenfassen möchte. 

Der Artikel handelt davon, dass inzwischen jeder von Digitalisierung spricht, aber im Wesentlichen nichts passiert und somit auch die nächste Welle verpasst wird, nämlich die Entwicklung Digitaler Geschäftsmodelle – wobei schon mal kaum ein CEO den Unterschied zwischen Digitalisierung und Business-Disruption erklären kann.

Digitalisierung

Kann das bestehende Geschäftsmodell mit digitalen Mitteln abgewickelt werden, spricht man von Digitalisierung. Klingt einfach und ist einfach: Digitale Bestellmöglichkeiten schaffen, Informationen anbieten, überall ein wenig schneller werden, und günstiger. „Das Elektrische Unternehmen“ halt, mit Mehrwerten für die Kunden und mit Effizienzgewinnen intern. Das ist die Digitalisierung. Aber daran scheitern viele bereits mit der ihnen eigenen Mentalität, die vom Festhalten am Tradierten und von Verlustängsten geprägt ist – und die schließlich halbgaren Ergebnisse bestätigen dann all diejenigen, die es von Anfang an wußten, dass die Kunden sowas nicht haben wollen.

Business Disruption

Derartige verschlafene Unternehmen und Branchen können mit der ihnen eigenen Komfortzonen-Prokrastination auch gar nicht daran denken, die NÄCHSTE große Herausforderung anzugehen: Nämlich den Umbau ihres Geschäftsmodells, bevor Umstände sie dazu zwingen. Während große Unternehmen noch herumeiern, werden in der Plattform-Ökonomie Geschäftsmodelle erfunden und Fakten für die Zukunft geschaffen, die von den Etablierten erstmal genüsslich belächelt und abmoderiert werden.

Quelle: Blogbeitrag von Alain Veuve.
Lesetipp: Transkription meines Fachvortrags „Digitalisierung in Verlagen: Eine Bestandsaufnahme“.

In eigener Sache

Die Digitalisierung steckt auch und gerade in der Verlags- und Medienbranche noch in den Kinderschuhen. Zu dominant sind noch tradierte Abläufe.

Auch die Business-Disruption ist in den meisten Fällen No-Go-Area. Zu tief sitzen die ehemals lukrativen Geschäftsmodelle der Vergangenheit im Bewusstsein des Managements.

Schließlich verhindern altbackene Technologie-averse Organisationsformen das Aufblühen neuer, agiler Abläufe und Geschäftsmodelle im Verlag.

Die Analyse und das Re-Design von Geschäftsmodellen, Daten, Abläufen und Technologien speziell für die Medienbranche ist der Beratungsgegenstand von mROBOTA, von Helmut Müller und seinem Netzwerk an Spezialisten und Beratern.

Lesen Sie mehr über unsere Leistungen auf www.mrobota.com oder vereinbaren Sie gleich hier einen Gesprächstermin.

Über Helmut Müller

Seit 1984 bin ich digital. Von mir entworfene CRM-, Abwicklungs- und Informationssysteme laufen täglich auf mehreren tausend Arbeitsplätzen bei Medien-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Die Potenziale vernetzter Daten faszinieren mich. Ich komme aus der Praxis, nicht aus der IT und bin als Querdenker geschätzt und gefürchtet. Mit mROBOTA berate ich Führungskräfte bei der Umsetzung von Digitalisierungs-Strategien und bei der Auswahl vorwärtstreibender Tools und Technologien.