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Tag Business Intelligence

Online Advertising: „Es ist alles Blendwerk“

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In einem „Ehrlichkeit gegen Anonymität“-Interview aus der Reihe „Geständnisse“ auf der digitalen Medienplattform DigiDay (digiday.com) spricht ein Publisher Sales Executive über die wirklichen Probleme der Branche. Hier das Wichtigste zusammengefasst:

Die Branche ist eine Insel auf niedrigem intellektuellem Niveau

Wie der Interviewte gleich zu Beginn des Gesprächs sehr deutlich macht sei das Frustrierendste für ihn der fundamentale Mangel an Selbsterkenntnis in der gesamten Branche.

Engstirnig würde hier Selbstverwirklichung betrieben und das sei grundfalsch. Gleichzeitig beklagt er das intellektuelle Niveau, das er für schwach hält. Niedrige Einstiegshürden zu Beginn hätten im Laufe der Zeit eine Art intellektuelles Vakuum in den höheren Etagen geschaffen. Weiterlesen

Big Data? Actionable Data! (Oder: Wie man aus Milchwagen Feuerwehrautos macht)

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Was bedeutet eigentlich das Buzzword „Big Data“ für Medienunternehmen und reden wir nicht eher über „Actionable Data“? Welche Chancen ergeben sich für moderne Fachabteilungen? Welche Vorteile können den Kunden angeboten werden?

Big Data wird in Fachabteilungen zu Actionable Data

Helmut Müller bietet in diesem Video Einblicke in Sachen „Actionable Data“ aus den Perspektiven der Fachabteilungen Anzeigen, Vertrieb und Redaktionen eines Medienunternehmens. Weiterlesen

Neue Währung „Viewtime“ im Digital Advertising

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„Vom Adserver ausgeliefert“ bedeutet noch lange nicht „Vom User gesehen“. Damit eigentlich als „ausgeliefert“ geltende Werbeelemente gar nicht beim User ankommen, bedarf es gar nicht einmal der unter dem Stichwort „Ad Fraud“ bekannten kriminellen Methoden. Es genügt, dass der Anwender schlicht nicht so weit nach unten scrollt, damit sich das dort platzierte Werbemittel ihm zeigt – trotzdem ist die Anzeige zumindest technisch / theoretisch „ausgeliefert“. Klar, dass die Branche auf der Suche nach DER Währung ist.

Sichtbarkeit als Leistung, Zeitdauer als Maßzahl

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Nachlese: Horizont Print Gipfel 2015

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Da geht es auf einer Veranstaltung, dem Horizont Print Gipfel 2015, viel über Journalismus, aber der Veranstalter (ein Verlag…) gibt keinen Hashtag dazu bekannt. Dann halt keine Twitter-Coverage, sondern nur die klassische Nachlese, wie immer subjektiv und unvollständig von Helmut Müller, Gründer von muellerPrange und mROBOTA. Weiterlesen

Praxistipp: „Recht auf Vergessenwerden“

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Updates zum Recht im Netz und in der IT – Quelle: Newsletter IT Ticker SKW Schwarz

„Recht auf Vergessenwerden! – Löschung von Google-Suchergebnissen

Google ist nach Auffassung des EuGH (Urt. vom 13.05.2024, Az. C-131-12) verantwortliche datenverarbeitende Stelle im Sinne der EU-Datenschutz-Richtlinie und damit verpflichtet, die Persönlichkeitsrechte von Betroffenen auch beim Erstellen von Suchlisten zu achten. Bisher konnte Google regelmäßig auf den Betreiber der Website mit dem streitigen Inhalt verweisen. Nun trifft den Suchmaschinenbetreiber selbst die Haftung, wenn allein schon die Verlinkung auf personenbezogene Daten des Betroffenen eine Persönlichkleitsrechtsverletzung darstellt.

Auf Antrag des Betroffenen muss Google nun den Link aus dem Suchergebnis löschen. Der EuGH verwehrt Google dabei sogar die Möglicheit, sich – wie ggf. der Website-Betreiber auf die Pressefreiheit zu berufen. Dies kann zu dem widersprüchlichen Ergebnis führen, dass die personenbezogenen Inhalte auf der Website rechtmäßig enthalten sind, Google aber dennoch zur Link-Löschung verpflichtet ist.

Google hat ein eigenes Verfahren für den Löschantrag entwickelt und bis Juli 2014 bereits ca. 91.000 Anfragen europäischer Internetnutzer erhalten. Google behält sich dabei das Recht zur Prüfung der Anträge ausdrücklich vor.

Praxistipp:
Primär sollte bei einer Rechtsverletzung gegen die Quelle vorgegangen werden. Zusätzlich kann ein Betroffener nun auch bei Google eine Löschung der Verlinkung erreichen. Hierzu muss er aber darlegen, dass die Anzeige in der Suchliste  selbst rechtsverletzend ist.

 

Praxistipp: Datensicherheit von USA-Cloudanbietern mit Servern in EU

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Updates zum Recht im Netz und in der IT – Quelle: Newsletter IT Ticker SKW Schwarz

Herausgabe von Daten aus der Cloud
Ein US-District Court hat am 31.07.2014 entschieden, dass sich ein in den USA ansässiger Internet Service Provider (ISP) nicht gegen einen Durchsuchungsbefehl wehren kann, mit dem das US-Justizministerium in einem Ermittlungsverfahren die Herausgabe von User-Daten verlangt, die auf Rechnern des ISP außerhalb der USA gespeichert sind. Herausverlangt wurden unter anderem Emails sowie Name, Anschrift und Telefonnummern des Users, die vom ISP in Irland gespeichert werden. Der Vollzug der Entscheidung wurde zunächst ausgesetzt, um dem ISP Gelegenheit zu geben, Berufung einzulegen.

Praxistipp:
Die Entscheidung wird starken Einfluss darauf haben, ob Kunden in die Sicherheit ihrer Daten bei US-amerikanischen ISPs vertrauen können oder sie den Zugriff US-amerikanischer Behörden fürchten müssen.

Anmerkung mROBOTA in eigener Sache:

Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass das Speichern von Kontaktdaten in einer Cloud-Anwendung dem Speichern personenbezogener Daten entspricht. Gleichzeitig ist der Export personenbezogener Daten in ein „unsicheres Drittland“ gesetzeswidrig – und die USA sind derzeit ein solches. Die Verwaltung von Kontakten mit personenbezogenen Daten in einer Anwendung eines US-Anbieters stellt praktisch einen laufenden Export personenbezogener Daten in ein unsicheres Drittland dar. Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen von Salesforce, Google, Microsoft und anderen, nämlich der Aufbau von Serverfarmen innerhalb der EU, gut zu verstehen. Fraglich ist gemäß den o.a. Ausführungen, ob das für ausreichende Rechtssicherheit für den Anwender sorgt.

Die Daten in der Cloud von mROBOTA sind auf Servern in der EU gespeichert und die Server werden ausschließlich von einem EU-Unternehmen betrieben.

 

DISummit 2014 3/4: Programmatic, Realtime Advertising, Realtime Bidding, Audience Extension

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Programmatic war eines der angekündigten Schwerpunktthemen des DISummit 2014. Programmatic ist der Oberbegriff für automatisiert, also unter Eliminierung des Faktors Mensch, gehandelte Insertionsaufträge, naturgemäß reduziert auf die dafür geeigneten Werbemittel des Digital Advertising. Realtime Bidding ist NICHT ein Synonym dazu, sondern neben beispielsweise dem „Private Marketplace“ nur eine der Methoden im Prozess der Auslieferung eines Werbemittels an die Seite, die ein spezifischer Anwender aufruft.

In US/UK sollen bis zum Jahr 2017 83% der Aufträge im Digital Advertising über „Programmatic“ gehandelt werden – für D liegt der geschätzte Anteil bis dahin bei 33%… Weiterlesen

DISummit 2014 2/4: Typo- und Video-Content, Mobile, Social, Native Advertising, Paid Content

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Content ist der neue und alte King. Er wird über Social Media distribuiert, auf mobilen Endgeräten konsumiert und Native Advertising ist das Geschäftsmodell dabei. Diese holzschnittartige Zusammenfassung ist das Fazit verschiedener diesbezüglicher Beiträge auf dem DISummit 2014.

Wenn CRM-Projekte scheitern

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Kundendaten nach einem gescheiterten CRM-Projekt

Kundendaten nach einem gescheiterten CRM-Projekt

CRM-Systeme, also die systemische Unterstützung der Kommunikation im Kundenprozess, sind unerlässlich für alle Unternehmen, die in agilen Märkten überstehen wollen. Wie sonst können Big Data, Smart Data, kampagnengeführtes Marketing und strategisches Opportunity-Management die Wertschöpfungskette nachhaltig ausbauen? Weiterlesen

hogrefe-business-intelligence ist neuer Partner von mROBOTA

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Die Medienberatung hogrefe-business-intelligence und mROBOTA arbeiten partnerschaftlich zusammen. Gemeinsames Ziel ist der Erfolg von CRM-Projekten in Medienunternehmen. Weiterlesen